Chronik

Allgemeine Geschichte des Feuerwehrwesens

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Schon im alten Ägypten suchten wohlhabende Leute ihr Hab und Gut durch eine private Feuerwehr, die aus Sklaven gebildet wurde, zu schützen. Man erkannte auch schon frühzeitig die Wichtigkeit vorbeugender Maßnahmen und hat diese bereits in der Antike gesetzlich geregelt.

Der früheste organisierte Brandschutz dürfte militärischen Ursprungs gewesen sein. Bei Feldzügen wurden wahrscheinlich bestimmte Abteilungen des Heeres zur Bekämpfung von Bränden eingesetzt.

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Die Chronik in Bildern

1895, Gründung durch Pfarrer Pater Robert Fürst

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1895 - 1900 Gründungs und Aufbaujahre

Pfarrer Kons. Rat P. Robert Fürst 1850-1925

Wiederholt ging während der Amtszeit des Herrn Bezirkshauptmannes Hugo Ritter von Hebenstreit an unsere und andere Gemeinden der Aufruf Feuerwehren zu errichten, blieb aber bis zum Jahre 1894 ungehört und erfolglos.

Erst in den Wintermonaten 1894/95 gelang es Herrn Pfarrer Pater Robert Fürst mit einflussreichen Wartberger Bürgern, trotz Gegnerschaft, in WartberglKr. eine Feuerwehr ins Leben zu rufen. Am 13. April 1895 wurden die Statuten von der hohen k.k. Statthalterei genehmigt und die Feuerwehr Wartberg als Verein bestätigt. Am 23. Mai 1895 fand die konstituierende Versammlung statt, zu der auch mehrere Persönlichkeiten von Nachbarsfeuerwehren eingeladen waren. Nach einigen Ansprachen über die Wichtigkeit einer Feuerwehr wurde zur Wahl der Funktionäre geschritten, die folgendes Resultat ergab:

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1901 - 1918 Weiterentwicklung der Feuerwehr

Zeughaus 1905 bis zur Aufstockung 1952

Im Verlaufe dieser Jahre ging der Auf- und Ausbau der Feuerwehr weiter - Anschaffung von Geräten und sonstiger Ausrüstungsgegenstände, wie Leitern, Schläuche und einer großen Menge von Handwerkzeugen, die bei der Brandbekämpfung und bei Katastrophenfällen (Hochwasser) notwendig waren; €weiters die Verbesserung der Schutzkleidung durch Helme, Lederkappen, Gurte, Leinen, Sanitätsausrüstung usw.

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1919 - 1938 Motorisierung der Feuerwehr

Pumpensegnung 1922

Der 1. Weltkrieg forderte seine Opfer, und so freute man sich, dass zahlreiche Heimkehrer nach langen Jahren der Abwesenheit wieder im Kreise der Feuerwehr begrüßt, werden konnten. Mit einem Appell des Zusammenhaltes und einer Wiederwahl der Chargen endete die Generalversammlung am 12. Jänner 1919. Von Geräte-Neuanschaffungen musste wegen zu geringer Mittel und hoher Preise Abstand genommen werden.

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1938 - 1945 Anschluss- und Kriegsjahre

Heldenehrung beim Kriegerdenkmal 1942

Die gewaltigen Umwälzungen des Jahres 1938 brachten auch für das Feuerwehrwesen große Veränderungen.

Bei der Hauptversammlung am 24. April 1938 wurde die freiwillige Feuerwehr einstimmig aufgelöst und in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts umgewandelt.

Die Generalversammlung am 20. Juli 1938, in Anwesenheit von Bürgermeister Hans Danner und des NSDAP-Ortsgruppenleiters, stand im Zeichen der Zusammenlegung aller drei Feuerwehren zur "Gemeinde-Feuerwehr Wartberg".

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1945 - 1963 Nachkriegs- und Aufbaujahre

General Jodl unterzeichnet Kapitulation, Quelle: Wikipedia

Auszug aus der Wartberger Feuerwehr-Chronik von 1945:

"ln Europa wieder Friede! Am 7. Mai 1945 um 02.41 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurde in Reims zwischen General Eisenhower und General Jodl im Beisein von Generälen der alliierten Truppen der Waffenstillstand unterzeichnet - die bedingungslose Kapitulation war das Ende des siebenjährigen Ringens. Am Samstag, den 5. Mai 1945 kamen die amerikanischen Truppen nach Wartberg, sie kamen von Pettenbach und fuhren nach Kirchdorf.
Weiße Fahnen waren die Begrüßung. Es gab nicht den geringsten Zwischenfall, überall waren nur frohe Menschen zusehen. Gezählt wurden über tausend Autos. Ein kleiner Teil blieb bis Sonntag abends in Wartberg."

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1963 - 1978 Die "Ära Anton Wolfram"

Wolfram Anton 1963-1978

Am 5. Mai 1963 wurde ein neues Kommando gewählt:

Feuerwehrkommandant: Anton Wolfram
Feuerwehrkdt.-Stellv.: Franz Winter (bis 1966), Johann Hebesberger (ab 1966)
Zugskommandant: Josef Suchy
Zeugwart: Walter Geyer
Schriftführer: Franz Schnellnberger sen.
Kassenführer: Josef Eigenstühler (bis 1967, ab 1967 Zugskommandant),
Franz Pürstinger (ab 1967)
Lotsenkommandant Franz Strasser (ab 1967)

Unter der neuen Führung ging man mit großem Elan an die gestellten Aufgaben; größter Wunsch und dringend notwendig war der Ankauf eines Tankwagens.

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1978 - 1988 Die "Ära Max Weißenbrunner"

Weißenbrunner Max sen. 1978-1988

Nach den Turbulenzen des Frühjahrs 1978 (siehe Kapitel "Baugeschichte des Feuerwehrhauses") konnte am 15. Sept. 1978 ein neues Kommando gewählt werden.

Kamerad Max Weißenbrunner, Spattlehner und eine "jüngere Garde" erklärten sich bereit, eine Funktion und somit Verantwortung zu übernehmen.

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1979 - 1982 Baugeschichte des Feuerwehrhauses

Lischka-Haus, Abbruch 1977

Das Zeughaus am "Sterneder-Areal" entsprach in keiner Weise mehr den Anforderungen, und so war man jahrelang auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Neubau eines Feuerwehrhauses. Diese Bemühungen konnten im Frühjahr 1977 zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Unter Verhandlungsführung des damaligen Gemeindesekretärs Franz Pürstinger erwarb die Gemeinde das "Lischka-Areal". Noch im Oktober wurde das "Lischka-Haus" von den Feuerwehrmännern abgetragen.

Zu Beginn des Jahres 1978 kam es zwischen Pfarrkirchenrat und Gemeinde/Feuerwehr zu Auffassungsunterschieden über die künftige Verwendung des "Lischka-Grundstückes". Die teilweise sehr emotional geführten Gespräche gipfelten in einem Rücktritt des damaligen Kommandanten Anton Wolfram sowie des Kommandos. Die Feuerwehr Wartberg hatte nun einige bittere Monate durchzustehen; Wolfram führte die Wehr provisorisch weiter. Max Weißenbrunner, Spattlehner, erklärte sich bereit, die Kommandantenstelle zu übernehmen, und so konnte am 15. Sept. 1978 ein neues Kommando gewählt werden.

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