Übungen

Herbstübung 2017

Die Herbstübung 2017, diesmal ausgearbeitet und vorbereitet von der FF Ehrnsdorf war eine nicht alltägliche Übung. Diesmal wurde der Schwerpunkt auf die alternativen Antiebsarten der Pkw gelegt, Stichwort E-Mobilität. So wurde zuerst über die grundsätzlichen Eigenschaften und Gefahren von Elektroautos und deren Bedeutung im Feuerwehreinsatz sowie das taktische Vorgehen bei einem verunfallten Elektroauto erläutert. Anschließend wurden fünf verschiedene Autos mit Alternativen Antrieben davon vier mit Elektroantrieb und ein mit Erdgas betriebenes Fahrzeug vorgeführt. Dabei gab es einige interessante und lehrreiche Momente, da ein Elektroauto doch ganz andere Gefahren birgt als ein "normales" Auto. Auch Bürgemeister ÖkR Franz Karlhuber beteiligte sich an der Übung und konnte sich vom Wissensvorsprung in Sachen alternativer Antriebe der drei Wartberger Feuerwehren überzeugen und bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden für die abgehaltene Übung und für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Löschübung in Penzendorf

Eine interessante Löschübung wurde in einem landwirtschaftlichen Objekt in Penzendorf abgehalten. Neben dem Suchen vermisster Personen unter schwerem Atemschutz waren die Hauptziele dieser Übung die Handhabung der neuen Wärmebildkamera, das legen einer Zubringeleitung sowie die richtige Strahlrohrführung.
Mit Zuhilfenahme der Wärmebildkamera mussten vermisste Personen in einen mit Kunstnebel verrauchten Gebäudeteil gesucht werden. Die Verwendung der Wärmebildkamera stellte in diesem Zusammenhang eine enorme Erleichterung und Vereinfachung der Suche dar. Somit konnten die Personen rasch gefunden werden. Parallel dazu wurde eine Zubringeleitung und ein Löschangriff geübt.

Tunnelausbildung Autobahn A9

Am Samstag 12.08.2017 fand eine Praktische Tunnelausbildung im Speringtunnel, Südportal, statt. 4 Mann der FF Wartberg, Ronald Dannenberg, Daniel Niedermann, Alois Artelsmair und Lukas Ennsgraber waren dabei. Die Theoretische Ausbildung fand bereits im Februar statt, diesmal ging es um praktische Übungsszenarien wie Löschangriff, Suchen und Retten, Kommunikation.
Löschangriff: Das Schlauchmanagement im Tunneleinsatz sowie die richtige Vorgehensweise im Tunneleinsatz wurden trainiert.
Suchen und Retten: Zusammenstellung eines Suchtrupps, Fahrzeuge wurden abgesucht und Personenrettungen durchgeführt.
Kommunikation: Die Kameraden mussten per Funk dem Einsatzleiter die Lage im Tunnel durchgeben, dieser musste eine genaue Lageführung anhand eines Plans durchführen.
Alle Stationen wurden mit schweren Atemschutz (Twin - Packs) durchgeführt.

Herbstübung 2016

„Brand landwirtschaftliches Objekt“ lautete die Übungsalarmierung zur diesjährigen Herbstübung der drei Wartberger Feuerwehren. Ein Brandausbruch im Seitenzimmer beim "Grubinger" war die Annahme des Übungsszenarios der FF Strienzing, welche die Übung vorbereitet hatte. Weiters galt es, eine vermisste Person aus dem verrauchten Gebäudeteil zu retten. Dies geschah unter schwerem Atemschutz. Neben der Personenrettung war das Hauptaugenmerk der Übung auf die Löschwasserversorgung, welche einerseits vom direkt neben dem Objekt stehenden Hydranten, sowie vom ca. 600 Meter entfernten Aiterbach herzustellen war, gelegt. Weiters wurde auch das Unterstellen von Decken unter schwerem Atemschutz sowie eine Rettung einer eingeklemmten Person unter einem Baumstamm beübt. Bürgemeister ÖkR Franz Karlhuber konnte sich von der Schlagkraft der drei Wartberger Feuerwehren überzeugen und bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden für die abgehaltene lehrreiche Übung und für die geleistete Arbeit.

Monatsübung Mai

Bei der Monatsübung im Mai war das Übungsszenario ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen. Ein Hauptaugenmerk wurde diesmal auf die Sicherung und Stabilisierung der verunfallten Fahrzeuge sowie auf die patientengerechte Rettung aus den verunfallten Fahrzeugen gelegt. Nachdem die Patienten mittels hydraulischem Rettungsgerät aus den Fahrzeugen befreit wurden, wurden die beiden Fahrzeuge in Brand gesteckt. Zum Löschen der beiden Fahrzeuge kam der neue Prototyp einer Löschlanze Marke Eigenbau erstmalig bei einem PKW Brand zum Einsatz. Innerhalb weniger Sekunden war der erste PKW Brand gelöscht. Die Effektivität der Löschlanze wurde unterschätzt, und so war es gelungen, die beiden Fahrzeuge ohne Zuhilfenahme von Schaummittel oder dgl. mit geringem Wasserverbrauch sehr schnell zu löschen.

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